Museen in Dordogne Périgord,

Museum

of the Medicine

Das Museum der Heilkunde
Place du Marquis J-F de Hautefort
24390 Hautefort
Tel : 33-553-50-40-27
Fax : 33-553-51-99-73

ot-hautefort@wanadoo.fr

Willkommen

Jacques-François, Marquis of Hautefort
Museen in Dordogne Périgord. Willkommen


Kaart 49 km von Sarlat
42km von Périgueux
105 km von Bergerac
70 km von Nontron

Während des 16ten und 17ten Jahrhunderts richtet die Armut in Frankreich grosse Schaden an; das Land ist seit der Fronde (der Partei die in Aufstand ging gegen Mazarin und den Regenten) eigentlich nur noch ein riesenhaftes „cour des miracles“. Auf Rat einiger wichtiger Persönlichkeiten der Epoche, entschliesst sich Ludwig XIV, ein königliches Edikt zu publizieren, um Armenhäuser zu kreieren mit dem Ziel die soziale Ordnung zu bewaren. Dieses Edikt tritt anschliessend auch in den Provinzen in Kraft (1662).


Jacques-François, der Marquis von Hautfort, in der Zeit bekannt als unwahrscheinlicher Geizhals (er diente als Modell für Harpagon von Molière...), entschliesst sich also ein Hospiz für die Ärmsten der Armen zu bauen. Am 4. Februar 1669 fängt man an und im Jahre 1740 ist das Gebäude fertig: ein griechisches Kreuz mit dem kreisförmigen Chor einer Kapelle in der Mitte, umgeben von einem aus Gebäuden kreierten Viereck.

 
33 Arme können ab jetzt empfangen werden (33 waren die Anzahl der Jahre von Jesus-Christus auf Erden).
- 11 alte Leute in dem „Ewigen-Vater-Saal“ (östlich, oben im Kreuz)
- 11 junge Männer in dem „Heiligen-Wort-Saal“ (westlich, unten im Kreuz)
- 11 Frauen in dem „Heiligen-Geist-Saal“ (südlich, im rechten Arm des Kreuzes)

Verlassen und verfallen seit 1895, diente das alte Hospiz während des Ersten Weltkrieges als Lazarett. Im Jahre 1906 kommt es in die Hände der Gemeinde Hautefort und seit dem Jahre 1927 steht es unter Denkmalschutz. 1999 begann man mit der Restauration und heutzutage beherbergt das Gebäude das Touristenbüro, das Atelier eines Webers und das Museum der Heilkunde.

Der Hippokrates-Saal, der Plato-Saal, der Aristoteles-Saal, der Galenus-Saal: Sie sollten hier nicht auf die Suche gehen nach den schrecklichen, mit Formol gefühlten Pokalen, in denen Menschenreste zu sehen sind! Das Ziel des Museums der Heilkunde ist es, Ihnen die Evolution der Heilkunde und die dazugehörenden Instrumente des 16ten Jahrhunderts bis heute zu zeigen.

Ausserhalb der Kapelle und dem ersten Saal, wo das alte Hospiz wieder aufgebaut wurde und wo Sie eine hervorragende Kollektion von Instrumenten aus der Epoche bewundern können, bietet Ihnen das Museum die Möglichkeit, den Fortschritt der Frauenheilkunde, der Geburtshilfe, der Kinderheilkunde, der Anfertigung von Prothesen, der Zahnmedizin, der Radiologie usw. besser verstehen zu können.

Es gibt ganz tolle Chirurgenköfferchen aus dem 18ten, 19ten und 20sten Jahrhundert, und eine bemerkenswerte Kollektion „Poupinels“ aus Kupfer, Sterilisierungsdosen von „Montferland“ und eine Reihe von Zahnarztschränken aus dem Jahre 1870 bis heute zu sehen. Einiges über Pasteur und seine Erfindungen werden in dem letzten Saal gezeigt. All das erklären die Fremdenführer mit grosser Leidenschaft!

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Auskunft das ganze Jahr durch beim
TOURISTENBÜRO**
intercommunal du canton de Hautefort

Tel: 33-553 50 40 27
Fax: 33-553 51 99 73

ot-hautefort@wanadoo.fr
info@ot-hautefort.com

Das Museum der Heilkunde ist geöffnet:

- alle Tage von Ostern bis Mai von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr
- von Juni bis September von 10 Uhr bis 19 Uhr
- Besichtigung mit Führer, Möglichkeit zur freien Besichtigung, Besichtigung mit Sprecher.

Büchlein (Führer) gibt es auf deutsch, englisch, holländisch und spanisch
- in Oktober von Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Für Gruppen gibt es das ganze Jahr durch Besichtigungen:
bitte beim Touristenbüro reservieren: 33-553.50.40.27


Für Reservierung des Hippokrates-Saales für Seminare oder Forums können Sie Kontakt aufnehmen mit Docteur Louis-Charles Barnier
lcbarnier@hotmail.com

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